Band 3: "Stundenbuch der Maria von Burgund" um 1470-1480

Band 3: "Stundenbuch der Maria von Burgund" um 1470-1480
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B and 3 der Reihe Glanzlichter der Buchkunst (Gebetbuch Karls des Kühnen) E... mehr
Produktinformationen "Band 3: "Stundenbuch der Maria von Burgund" um 1470-1480"

Band 3 der Reihe Glanzlichter der Buchkunst
(Gebetbuch Karls des Kühnen)

Entstehungszeit des Codex: zwischen 1470 und 1480, Flandern.

Dieses um 1477 für die Erbtochter des Reiches und spätere Gemahlin Kaiser Maximilians I. hergestellte Stundenbuch weist alle Elemente auf, die ein Buch wertvoll machen. In den groß- und kleinformatigen Miniaturen, den historisierenden Initialen, den vegetabil überwucherten, mit unterschiedlichsten Tieren und Fabelwesen belebten Zierrahmen und -leisten, vor allem aber in den großteils symbolisch zu deutenden Drolerien entfalten die Maler eine unerschöpfliche Phantasie.

Das Stundenbuch der Maria von Burgund, der Tochter Karls des Kühnen, kennzeichnet den letzten Höhepunkt der Buchmalerei zu einer Zeit, in der es bereits gedruckte Bücher gab; doch gerade in dieser Epoche entstanden wertvolle Codices, und zwar besonders in den Niederlanden und in Frankreich. Dieses Stundenbuch, das durch die Pracht seiner Miniaturen und Randleisten ein Abbild des burgundischen Hofes ist, erhielt Maria von ihrer Stiefmutter Margarete von York als Geschenk.

Kunsthistorikern und Liebhabern von Buchkunst ist dieser Codex wohlbekannt. Denn die hochstehende Qualität des Buchschmuckes macht ihn zu einer jener Handschriften, die auf jeder Seite Anla zu Bewunderung und Überraschung geben. Unter seinen Miniaturen flmischen Ursprungs finden sich auch einige der glänzendsten Kompositionen der führenden zeitgenössischen Künstler am burgundischen Hof.

Alle 378 Seiten (189 Folios) des Gebetbuches zeichnen sich durch die künstlerische Gestaltung aus. Auf den ersten 34 Blättern, die einen Kalender beinhalten, ist ein ganz besonderer Kunstgriff bemerkenswert: Der Text ist mit Gold- und Silbertinte auf schwarzen Grund geschrieben. Die insgesamt 20 Vollbilder der Handschrift vermitteln uns in anschaulicher Weise das Leben und Denken der burgundischen Kultur. Jede Textseite des Buches ist mit Zierleisten, Dorlerien, phantasievollen Dekorationen und reichen kalligraphischen Verzierungen versehen. Nur Künstler ersten Ranges sind zur Ausfhrung dieses Gesamtkunstwerkes herangezogen worden.

Österreichische Nationalbibliothek, Wien,
Cod. Vindob. 1857.

Graz 1993, Bildteil 380 Seiten, 72 Seiten Kommentar von F. Unterkircher, Format: 14,3 x 19,5 cm.

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