Band 12: "Der Ramsey-Psalter" um 1275

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Produktinformationen "Band 12: "Der Ramsey-Psalter" um 1275"

Band 12 der Reihe Glanzlichter der Buchkunst

Entstehungszeit des Codex: letztes Viertel des 13. Jh.s, Abtei von Ramsey (Ost-England).

Ein " Glanzlicht " gotischer Buchkunst Englands ist zu einem " Glanzlicht der Buchkunst " geworden!

Mit der bis ins Detail exquisiten Ausstattung gehört der Ramsey-Psalter zum Schönsten, was uns von der gotischen Buchmalerei erhalten geblieben ist.

Die Benediktinerabtei Ramsey, im Jahr 969 von Ailwyn gegründet, war Jahrhunderte hindurch eines der bedeutendsten geistigen Zentren im angelsächsischen Raum. Hier entstand im ausgehenden 13. Jh. ein für den Eigengebrauch im Kloster bestimmter, prächtig ausgestatteter Codex, der unter dem Namen Ramsey-Psalter bekannt ist.

Im Lauf seiner bewegten Geschichte erlitt der Ramsey-Psalter das Schicksal vieler mittelalterlicher Handschriften: Fünf Folios - fast der gesamte den Psalmen vorgeheftete Bilderzyklus wurden aus dem Buchblock herausgetrennt und gelangten schliesslich in die Pierpont Morgan Library nach New York. Der Hauptteil verblieb in der Bibliothek des Benediktinerstiftes St. Paul im Lavanttal (Kärnten).

Der Hauptteil (er umfasst mit dem Kalendarium, den Psalmen, einer Canticareihe, einer Litanei und verschiedenen Gebeten die ungestörte Textfolge) liegt heute in der Bibliothek des Benediktinerstiftes St. Paul im Lavanttal (Kärnten). Was für das Original derzeit undenkbar ist, konnte bereits 1996 bei der aufwändigen Faksimilierung durch die ADEVA realisiert werden : die Zusammenführung der beiden Teile der Handschrift zum ursprünglich gemeinsamen Ganzen. Von ganz besonderer Bedeutung ist der den Psalmen vorangestellte Bilderzyklus. Auf zwölf Miniaturseiten entfaltet sich in insgesamt 40 Szenen ein Bilderbogen der christlichen Lehre. Die zentralen Begebenheiten aus dem Alten und Neuen Testament werden mit Episoden aus dem Leben des Ordensgründers und der Geschichte der Abtei Ramsey verbunden.

Künstlerisch sind diese Miniaturen - wie brigens der gesamte Bilderschmuck des Ramsey-Psalters - von einer außerordentlichen Qualität. Die schwungvolle Bewegtheit der Figuren, die Expressivität ihrer Gestik und Mimik und die starke Interaktion der einzelnen Akteure verleihen dem szenischen Geschehen eine Lebendigkeit, für die sich kaum Vergleichbares benennen lässt.

Stiftsbibliothek St. Paul im Lavanttal (Kärnten),
Cod. 58/1
Pierpont Morgan Library, New York,
Ms M. 302

Bildteil: 346 Seiten, ca. 14,5 x 19,5 cm. Kommentar: Lucy Freeman Sandler, ca. 80 Seiten.

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