"Land am Sonnenuntergang - Marokko" von Blanco del Piñal, Isabel

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Autorin: Isabel Blanco del Piñal B ereits im 4. Jahrhundert n.Chr. verließen die alten... mehr
Produktinformationen ""Land am Sonnenuntergang - Marokko" von Blanco del Piñal, Isabel"

Autorin: Isabel Blanco del Piñal

Bereits im 4. Jahrhundert n.Chr. verließen die alten Araber ihre Halbinsel, um die angrenzenden Kontinente zu erkunden. Im äußersten Westen gebot ein Furcht einflößendes und legendenumwobenes Meer ihrem Entdeckungsdrang Einhalt. (...) Dort im Okzident beginnt das westliche Meer, das man auch das Meer der Dunkelheit nennt. Weiter darüber hinaus weiß niemand, was dort existiert (...)schrieb der Geograph al-Idrisi im 12. Jahrhundert. Dort, am Ende des afrikanischen Erdteils, lag ein Land, das die Araber al-Maghrib al-aqsa nannten, den äußersten Westen - ein Land am Rande des Sonnenuntergangs.

Isabel Blanco schöpft aus der reichen Fülle der überlieferten mittelalterlichen Literatur und verleiht der bewegten Geschichte des Königreichs Marokko menschliche Züge: Im Land der Berber erwachen Sultane und Poeten zu neuem Leben, heilige Männer und Geistwesen sind der Ursprung für faszinierende Legenden. Daneben lässt die Autorin auch eigene Reiseeindrücke einfließen. Große Bedeutung kommt der Epoche vom 11. bis zum 14. Jahrhundert zu, in der die Schicksale von al-Maghrib und al-Andalus, dem arabischen Spanien, besonders eng miteinander verbunden waren. Dicht an dicht sind die andalusischen Ornamente in den farbenprächtigen Teppich der marokkanischen Geschichte eingewoben.
Ein lebendig geschriebenes Portrait eines Landes, in dem historische Zusammenhänge aufgedeckt werden und sich Vergangenheit, Traditionen und Gegenwart zu einem schillernden Mosaik zusammenfügen.

Inhalt

Einstimmung

Das Land am Sonnenuntergang
Die Weltkarte des al-Idrisi
Das Erwachen
Ein neuer Traum
Das Tor zur Zitadelle

1. Es war einmal ...

Das überliefernde Erzählen: die Kunst der arabischen Künste
Das Land der Berber: Geschichte und Mythos
Die Berber: raue Nomaden oder sensible Poeten?
Die Römer im Land der Berber: Volubilis, der Ort der Oleander

2. Das 7. und 8. Jahrhundert

Zeiten der arabischen Eroberung: der Maghreb und Hispanien
Die Kahina: eine Stammesfürstin gegen die arabische Übermacht
Ein Flüchtling aus Arabien als König der Berber: Idris I.
Kalif Harun ar-Raschid befiehlt einen Königsmord

3. Das 9. und 10. Jahrhundert

Ein würdiger Nachfolger: Idris II.
Die Gründung von Fes: ein Marktdorf und eine Vision
Der Niedergang der Idrisiden-Dynastie: Ein leuchtendes Gestirn erlischt
Fes, eine Stadt herrlich wie ein Pfauengefieder
Allah zum Wohlgefallen: Eine fromme Dame stiftet die Moschee Karauin

4. Das 11. Jahrhundert

Die Almoraviden: Wüstensand und Orangenblüten
Ein Zelt, eine Moschee und eine Waffenkammer: die Entstehung von Marrakesch
Der Untergang des Großen Kalifats von Córdoba und die Königreiche Taifas
Andalusien wird afrikanisch
Ein Dichterkönig im marokkanischen Exil: al-Mutamid von Sevilla

5. Das 12. Jahrhundert

Die Kriegermönche und die andalusische Verführung
Die Geburtsstunde der Almohaden: ein Wanderprediger namens Ibn Tumart
Von Tinmal bis zum Guadalquivir:
Kalif Abd al-Mumen, der Begründer eines neuen Imperiums
Poesie und Leidenschaft am Hof des Almohadenprinzen von Granada
Die Ära der Almohaden:
Ein fruchtbarer Boden für Architektur und Geisteswissenschaften
Afrikaner und Christen: Das Ringen um Andalusien
Marrakesch, die Perle des Südens

6. Das 13. Jahrhundert

Der Zerfall des Almohadenimperiums
Das Reich Granada und die Kunst zu überleben
Eine Sternstunde für die Zenata-Berber:
der Aufstieg einer neuen Herrscherdynastie
Ein geschicktes Doppelspiel:
die Meriniden als Retter Andalusiens und Verbündete der Christen
Die Demütigung eines Christenkönigs und die Vergeltung:
ein Merinidensultan verliert Tarifa
Tlemcen, die spröde Braut

7. Das 14. Jahrhundert

Marokko und Andalusien: der beschwerliche Weg zu neuer Herrlichkeit
Sultan Abu el-Hassan: ein glanzvoller Herrscher
Ein granadinischer Poet im Exil: Abu Ishak Ibrahim as-Sahili
Marokkaner und Christen am Rio Salado: die Schlacht bei Tarifa
Eine neue Blütezeit in Andalusien
Von Tanger bis Tunis: der grenzenlose Ruhm und die schändliche Entmachtung des Sultans Abu el-Hassan
Das Leben des Historikers Ibn Chaldun:
ein rastloses Streben nach Ruhm und Einfluss
Der Glanz des Merinidenreichs verblasst
Illustre granadinische Flüchtlinge: König Muhammad V.
und der Wesir und Literat Ibn al-Chatib
Ein unrühmliches Ende in Fes:
das marokkanische Schicksal des Ibn al-Chatib
Eine überraschende Wendung: Granada leitet Makokkos Geschick

8. Das 15. Jahrhundert

Götterdämmerung in Nordafrika:
die Merinidendynastie geht ihrem Ende entgegen
Die Wattasiden: ein schmerzlicher Übergang
Machtkämpfe und Anarchie: Spanien und Portugal auf dem Vormarsch
und der wachsende Einfluss der Marabuts
Im Zeichen des Kreuzes: König Boabdil und die letzten Tage von Granada

9. Das 16. Jahrhundert

Die Geburtsstunde der Saadier-Dynastie:
die Erfüllung eines prophetischen Traums
Religiöse Führer und Sufi-Bruderschaften: eine neue politische Macht
Ein ganz besonderer Heiliger: Sidi Abd er-Rahman el-Madschdub
Die Dreikönigsschlacht am Oued el-Kebir
Ahmed al-Mansur der Vergoldete: die Zierde seiner Dynastie
Der Palast el-Badi: erbaut für die Ewigkeit
Prunkentfaltung und Poesie am Hof des Sultans al-Mansur
Der Ruf des Goldes: die Expedition in den Sudan
Ein andalusischer Eunuch als Feldherr des Sultans
Pascha Dschudar: ein andalusischer Traum an den Ufern des Niger

10. Ausklang: marokkanische Skizzen und Reiseerinnerungen

Ein berberischer Heiliger: Muley Buazza
Telouet: Requiem auf eine Kasbah
Die Brüder Tihami und Madani el-Glaoui:
Marokko auf dem Weg in die Unabhängigkeit
Das Dorf der Weberinnen: Bzou
Geheimnisse einer Medina
Die Dschinn: die Geistwesen im Koran, in der Überlieferung
und was über sie erzählt wird
Eine marokkanische Volkserzählung: Der hilfreiche Geist

Bilderverzeichnis
Bibliographie

Pressestimmen zu Land am Sonnenuntergang - Marokko

Als erzählte Geschichte oder als Zeitreise könnte man das Buch charakterisieren, eine Zeitreise in das 8. bis 16. Jahrhundert der marokkanischen Geschichte. Dabei verknüpft die spanische Autorin historische Fakten mit Mythen und Legenden, lässt Zeitgenossen zu Wort kommen, flicht Gedichte ein und macht Abstecher nach Andalusien. Etwas langatmig zuweilen wird über Eroberungen, Morde, Stadtgründungen, Herrscher, Dichter und Denker berichtet. Dabei kommt manche Begebenheit zur Sprache, die nicht im Reiseführer steht. (...) Ein Buch für Leute, die Geschichtliches gerne ausgeschmückt und ausführlich lesen.
Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft Medienspiegel

Dieses Buch über die Geschichte Marokkos bis zum 16. Jh. ist ein formales Experiment: Die Autorin knüpft an die typisch arabischen Adab-Werke an, eine literarische Gattung in der in den Jahrhunderten des klassischen Islam Sachinformationen mit Anekdoten, Legenden und Poesie angereichert wurden. (...) (...) Das Buch, das zudem durch stimmungsvolle Schwarzweißabbildungen aus dem heutigen Marokko angereichert ist, könnte gut als besondere Reiselektüre dienen (...)
Karfunkel Zeitschrift für erlebbare Geschichte, Re-enactment und Histotainment

Erscheinungsdatum: 10/2002
304 Seiten,
38, ganzseitige Bilder (schwarz-weiß)

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