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Bewegte Zeiten: Archäologie in Deutschland (Ausstellungskatalog)
In Kooperation mit dem Verband der Landesarchäologen zeigt das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin die große Sonderausstellung 'Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland'. Alle 16 Bundesländer präsentieren hier ihre spektakulärsten Funde und aktuelle Forschungsergebnisse der letzten 20 Jahre. Gezeigt wird u.a. die früheste figürliche Kunst der Menschheit, die ca. 35000 Jahre alte Venus vom Hohle Fels (Baden-Württemberg) und die bronzezeitliche Himmelsscheibe von Nebra (Sachsen-Anhalt) mit der weltweit ältesten bisher bekannten konkreten Darstellung des Kosmos. Ebenfalls präsentiert werden 3000 Jahre alte Goldhüte aus Deutschland und Frankreich, die nicht nur eine Meisterleistung der Goldschmiedetechnik darstellen, sondern auch mit kalendarischen Symbolen verziert sind.In vier großen Themenfeldern - Mobilität, Austausch, Konflikt und Innovation - zeigen hochrangige Exponate aus der Steinzeit bis in 20. Jahrhundert die Folgen überregionaler Interaktion. Die archäologischen Funde zeigen unmittelbar, dass die Menschen im heutigen Deutschland zu allen Zeiten in ein gesamteuropäisches Netzwerk eingebunden waren. Über dieses Netzwerk wurde der Transfer von Menschen, Materialien, Gesellschaftssystemen, Religionen und Wissen europaweit befördert. Der daraus resultierende Bezug zu aktuellen Themen macht die archäologischen Funde für den heutigen Betrachter greifbar.'Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland' steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und wird gefördert durch die Staatsministerin für Kultur und Medien und das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.   Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 zeigen das Museum für Vor- und Frühgeschichte und der Verband der Landesarchäologen im Gropius Bau die Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“. Digitale Kommunikations- und schnelle Transportmöglichkeiten bringen die Menschen immer enger zusammen und lassen die Globalisierung als modernes Phänomen erscheinen. Tatsächlich aber ist die überregionale Vernetzung mit allen ihren Auswirkungen seit jeher ein fester Bestandteil der Gesellschaft und beeinflusst das Leben der Menschen seit prähistorischer Zeit grundlegend. Täglich machen Archäologen Entdeckungen, die dies eindrucksvoll belegen. „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ präsentiert die spektakulärsten archäologischen Neufunde der letzten 20 Jahre von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert. Anhand der vier Themen Mobilität, Konflikt, Austausch und Innovation werden mit über 1000 Exponaten die Folgen überregionaler Interaktion auf persönlicher, wirtschaftlicher und kultureller Ebene erfahrbar gemacht. Europäisches Kulturerbejahr 2018 Das Europäische Kulturerbejahr 2018 richtet den Blick auf Austauschprozesse und auf Beziehungen innerhalb Europas. Unter dem Motto „sharing heritage“ wird das reiche kulturelle Erbe Europas in unterschiedlichen Projekten präsentiert und neu erschlossen. „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ ist das Leitprojekt im Themenfeld „Austausch und Bewegung“ und zeigt, was das kulturelle Erbe Europas aus archäologischer Perspektive ausmacht. Ziel der Ausstellung ist es, über die Exponate den Bezug unserer kulturellen Vergangenheit zur heutigen Zeit zu herzustellen und zu verdeutlichen, dass schon vor mehreren tausend Jahren die Grundlagen eines gemeinsamen Europas gelegt wurden, aus denen ein einzigartiges kulturelles Netzwerk entstand, das uns bis heute prägt. Über allem steht die Bewegung des Menschen als verbindendes Grundprinzip der Geschichte: Diese ist die Ausgangslage für die Verbreitung von Waren und Ideen, dem Entstehen von Handel und Fortschritt sowie auch damit verbundenen strukturellen Veränderung und Konflikten. Aus diesem Grund ist die Ausstellung nicht chronologisch gegliedert, sondern orientiert sich an den vier Themen Mobilität, Austausch, Konflikt und Innovation. In dieses thematische Konzept eingefasst werden auf 1600 qm Fläche im gesamten Erdgeschoss des Gropius Baus spektakuläre Funde und Forschungsergebnisse der letzten 20 Jahre aus allen Bundesländern gemeinsam präsentiert. 70 Leihgeber aus ganz Deutschland unterstützen die Ausstellung mit insgesamt 300 Fundkomplexen bestehend aus weit über 1000 hochrangigen Exponaten von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert. Allen Exponaten ist gemein, dass sie trotz ihrer Einzigartigkeit nicht allein stehen, sondern immer als Teil eines europäischen Netzwerks zu sehen sind. Im Zentrum der Ausstellung steht im Lichthof des Gropius Baus die Hafenmauer des römischen Köln, die in den letzten Jahren durch den Bau der Kölner U-Bahn freigelegt wurde. Die mächtigen Überreste einer 3,5 Meter hohen Spundwand aus fast 2000 Jahre alten Eichenbohlen werden zusammen mit tausenden Scherben aus dem Hafenbecken präsentiert. 29. Mai 2018, 489 Seiten, 29 s/w. Illustr., 477 farbige Illustr., gebundene Ausgabe,Imhof Verlag

85,00 €*

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DIE WIKINGER
AUSSTELLUNG IN BERLIN AB SEPTEMBER 2014(Ausstellungskatalog)  g. Gareth Williams, Peter Pentz, Matthias Wemhoff Beiträge von J. Bill, S. Coupland, T. Ibsen, L. Jørgensen, S. Kleingärtner, A. Pedersen, P. Pentz, N. Price, K. Straetkvern, M. Wemhoff, G. Williams Furchterregende Krieger und Eroberer, welterfahrene Seefahrer, Handelsleute, Bauern und hoch spezialisierte Handwerker – sie alle prägen unser Bild der Wikinger. Vom 9. bis zum 11. Jahrhundert dominierten sie den Nord- und Ostseeraum. Im Zentrum der Publikation, die sich den Themenkomplexen maritime Kultur, militärische Expansion sowie Glauben widmet, steht das größte bekannte Kriegsschiff der Wikinger mit einer Länge von 37 Metern. ABBILDUNGEN Die Wikinger reisten nach Russland und bis ins Byzantinische Reich, sie gründeten Siedlungen an den Küsten Grönlands und Nordamerikas. Skandinavier, Briten und Iren sehen die Wurzeln ihrer Nationen in der Wikingerzeit. Ohne das Wikingerschiff wäre diese Expansion nicht möglich gewesen. 1997 wurde das größte überlieferte Schiff »Roskilde 6« entdeckt. Dieser spektakuläre Fund sowie unzählige andere Objekte geben Aufschluss über die weitreichenden geografischen Kontakte der Seefahrer. Ein internationales Forscherteam präsentiert die neuen Erkenntnisse zu den Themenkomplexen maritime Kultur, militärische Expansion sowie Glauben und Alltagskultur. München, Hirmer, 2014,gebundenes Buch,29,5 x 25 cm, 288 Seiten, reich farbig bebildert

65,00 €*

Nur noch 9 auf Lager
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KLEIDUNG IM MITTELALTER von Kania, Katrin
Leicht verständlich und fundiert geleitet das vorliegende Handbuch durch die komplexe Welt der mittelalterlichen Kleidung. Die Grundlagen und Bedeutungen verschiedener Materialien, Näh-, Stich- und textiler Techniken werden ebenso erläutert wie die Voraussetzungen, Grenzen und Möglichkeiten der Forschung. Eine Analyse der erhaltenen mittelalterlichen Kleidung ermöglicht die Darstellung der Entwicklungslinien in der Zeit von 500 bis 1500. Erläuterungen zur rekonstruierten Schneidertechnik des Mittelalters sowie ein ausführlicher, bebilderter Katalog der überlieferten Kleidungsstücke und Rekonstruktionszeichnungen vervollständigen das Handbuch. Damit liegt ein Handbuch vor, das für das Verständnis, die Rekonstruktion und die Erforschung mittelalterlicher Kleidung unverzichtbar ist. Mai 2010, 529 Seiten, Festeinband, Böhlau-Verlag

75,00 €*

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SPURENSUCHE HAITHABU von Schietzel, Kurt
Das Leben der Wikinger in Wort und Bild. Eine Chronik und Dokumentation 1963-2013Kurt Schietzel gelangen während seines Wirkens für die Ausgrabungen Haithabu überragende Funde - nicht nur seine Hafengrabung mit der Entdeckung eines wikingerzeitlichen Langschiffes setzte international Maßstäbe. Die Archäologie und Geschichte Haithabus ist vielfältig und kompliziert, ihre wissenschaftliche Erforschung ist eine Spurensuche, die Kompetenz, Geduld und Fantasie verlangt. Die Siedlung Haithabu selbst bestand kaum mehr als drei Jahrhunderte. Ihre Erforschung erforderte alle Facetten archäologischen Arbeitens: von der Ausgrabung und der Konservierung bis hin zur Rekonstruktion und musealen Präsentation. Kurt Schietzels detaillierte Kenntnisse Haithabus, aber auch die Umsetzung komplizierter Herstellungsprozesse in Zeichnungen und Fotos erlauben erstmals ein umfassendes Bild von Haithabu als Handels- und Produktionszentrum. Dies alles wird in diesem Band auf einmalige Weise zusammengefasst. Mit überraschenden Einblicken, faszinierenden Geschichten und zahlreichen Abbildungen wird dank der Archäologie die Welt der Wikinger wieder lebendig. Juni 2021,2. Auflage,648 Seiten, gebundene Ausgabe,Wachholtz Verlag

49,00 €*